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Freitag, 14. August 2015

Hochkammerweg, Kaprun

Eine äußerst abwechslungsreiche Wanderung ist der sogenannte "Hochkammerweg" in Kaprun.
Erschreckend: Von Gletscher ist nicht mehr viel übrig...




Auf rund 2450m starten wir vom Alpincenter in Kaprun, nur noch wenige Höhenmeter unterhalb des Kitzsteinhorns gelegen.
Man wandert hier eigentlich schon am Gletschermassiv, Bäume sucht man hier vergebens, die Vegetation ist karg. 
Bald beginnt auch die Kletterei über felsiges Gelände, hinauf bis zur "Hohen Kammerscharte" auf 2689m. Hier erreichen wir den höchsten Punkt der Tour.




Kurze Rast auf der "Hohen Kammerscharte"

Von hier an führen schmale Wege hinunter auf 1800m zur Fürthermoaralm.
Gemütlich wandern wir über Wiesen, überqueren Gletscherbäche, bestaunen die Wasserfälle. Immer wieder erhaschen wir einen Blick auf die Stauseen Kapruns, 
ab und zu hören wir das Pfeifen der Murmeltiere. 
Die wechselnde Vegetation, Flora und Fauna faszinieren uns besonders.



Hier heißt es: Aufpassen!

Unser erstes Edelweiß :-) 

Herr Murmel :-P

Kapelle an der Fürthermoaralm

So g'hert sa se!

An ein paar kurzen Stellen ist der Weg mit Stahlseilen gesichert, festhalten wird hier dringend empfohlen, denn nur einen knappen Meter daneben fällt die Steilwand ab.
Eine Kletterausrüstung (Gurt, Y-System) ist aber nicht notwendig. 

An der Fürthermoaralm angelangt ist ein Weizen und eine ausgiebige Mahlzeit mehr als verdient - waren wir doch knappe 4 Stunden unterwegs!

Der Shuttlebus brachte uns über mehrere Etappen wieder hinunter ins Tal.

Der Weg ist extrem gut beschildert, auf die Felsen und an den Gehwegen wurden zahlreiche rot-weiß-rote Markierungen gemalt. 
Das Klettern über die Felsen erweist sich mit ein wenig Kondition und Trittsicherheit als unproblematisch - die Felsen sind leicht angeraut, was insbesondere bei Nässe (Überquerung von Bächen!) den notwendigen "Grip" unterstützt.


Mittwoch, 5. August 2015

Windradlrunde

Heute hab' ich mal wieder die Windradlrunde gestartet - eine eher gemütliche Tour mit ein paar wenigen (konditionsmäßig) anspruchsvolleren Stellen :-)
Ohne sich mordsmäßig unter Stress zu setzen schafft man die rund 25 Kilometer (das Genießen der Aussicht am höchsten Punkt inbegriffen) in etwa 1 1/2 Stunden.

Gestartet wird direkt vor meiner Haustüre Richtung Heitzing/Hötzlan/Burgerding. Die Straße ist bereits im Ortszentrum von Andorf als offizieller Radweg "R21" gekennzeichnet. Diesem folgt man vorbei an vielen Bauernhöfen, Weiden und Feldern bis Zell an der Pram.
Ein kurzes Stück geht's nun entlang der Landesstraße Richtung Raab. Nach ca. 500m biegt man in der 70er-Zone rechts ab. Hier beginnt nun der anspruchsvolle Teil der Strecke. Nachdem man die langgezogene, dafür aber eher geringe Steigung überwunden hat, beginnt die steilste, dafür aber sehr kurze Etappe der Radtour. Belohnt wird man anschließend mit dem atemberaubendem Ausblick über das Pramtal :-) 



An dieser Stelle hab' ich schon ein kleines Ritual für mich gefunden (und ohne das gibt's kein Weiterfahren ;-))  Das Fahrrad wird beiseite gestellt, der Helm abgenommen und die Trinkflasche zur Hand genommen. "Ins Lond einischaun", den Flüssigkeitsdefizit wieder auffüllen, den Körper regenerieren lassen. Ein richtiges "Cool-Down" eben :-)
Jetzt geht es in den Action-Teil der Strecke, denn von nun an geht's BERGAB :-)
"Let's fetz", so lautet hier mein Motto, bis man sich an der Kreuzung kurz nach Krennhof (rechts geht's nach Raab, links retour nach Zell an der Pram) wieder einbremst.
Die Landesstraße überquert man schräglinks,

Besonders toll ist, dass der Großteil der Strecke kaum befahren ist und man beim Bergabfahren auch mal so richtig Speed aufnehmen kann. Nachteil in dieser Jahreszeit sind die zahlreichen Maisfelder am Straßenrand: Oftmals sind die Kurven sehr unübersichtlich und ein ungutes Bauchgefühl, dass ein Autofahrer die Kurve schneiden könnte, schwingt leider mit :-/